Lebkuchenhaus selber bauen

Besonders in der Weihnachtszeit sind bunte, kreativ gestaltete Lebkuchenhäuser beliebt bei Groß und Klein. Dabei sind Lebkuchenhäuser schon lange bekannt: Seit “Hänsel und Gretel” erfreuen sich jedes Jahr aufs neue alle Familienmitglieder beim Bau eines Lebkuchenhauses. Die Zubereitung ist etwas zeitaufwändig, lohnt sich aber auf jeden Fall. Am Besten funktioniert es, wenn Teig bereits einen Tag vorher vorbereitet wird und über Nacht ruhen kann.

Den Lebkuchenteig vorbereiten und backenJe nach Lieblingsrezept wird im ersten Schritt der Lebkuchenteig zubereitet. Der entstandene Teig ist meist klebrig, sodass er am Besten über Nacht an einem kühlen Platz ruhen sollte. Dazu kann der Teig vorher auch in eine Frischhaltefolie eingewickelt werden. Am nächsten Tag wird der Teig dann ausgerollt: Dafür legt man den Teig auf ein Backblech, das mit Backpapier ausgelegt ist und rollt ihn mit einer Nudelwalze etwa 1 bis 2 Zentimeter dick aus. Gegebenenfalls müssen dann noch die Ecken, die überstehen, abgeschnitten werden. Ist dies geschafft, wandert das Backblech für etwa 15 bis 20 Minuten in den Backofen.Abkühlen des Lebkuchens und Vorbereiten der Schablonen

Wenn der Lebkuchen fertig ist, kann er aus dem Backofen geholt werden. Wichtig ist es im Anschluss, dass der Lebkuchen wirklich komplett abkühlt, bevor er weiterverarbeitet wird. In der Zwischenzeit können Schablonen für das Lebkuchenhaus angefertigt werden. Diese können aus dünnem Pappkarton oder ähnlichen Materialien entstehen. Eine Form sollte auf jeden Fall ein Rechteck für die Wände und das Dach des Lebkuchenhauses sein. Zudem sollte eine Giebelfront angefertigt werden, die in etwa zwei Mal so hoch wie das Rechteck ist.

Zuschneiden und Verzieren der Lebkuchenstücke

Nach dem Auskühlen des Lebkuchens kann dieser nun zugeschnitten werden. Hier kommen die Schablonen ins Spiel: Insgesamt müssen zwei Giebelteile und vier Rechtecke entstehen. Im Anschluss werden die Lebkuchenstücke verziert. Dafür können beispielsweise Lebensmittelfarben, kandierte Früchte, Zuckerguss oder geschälte Mandelkerne verwendet werden. Der Fantasie sind bei der Gestaltung der Lebkuchenstücke keine Grenzen gesetzt.

Entstehung des Lebkuchenhauses

Im letzten Schritt müssen die einzelnen Lebkuchenstücke natürlich zu einem Lebkuchenhaus zusammengesetzt werden. Dazu ist mit Saft oder Wasser leicht angefeuchteter Puderzucker nötig. Die zähflüssige Masse wird dann auf die Kanten des Häuschens aufgebracht. Dann werden die einzelnen Lebkuchen aneinander gesetzt, sodass ein Haus entsteht. Beginnen sollte man hier mit einer der beiden Giebelfronten, an die jeweils zwei Rechtecke im 90-Grad-Winkel angefügt werden. Danach folgt die zweite Giebelfront und das Dach. Sollten noch Lebkuchenstücke übrig sein, kann aus diesem zum Schluss ein Schornstein gestaltet werden.

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